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A Great Artist
In Memoriam
Falco
19. Februar 1957 - 6. Februar 1998
Johann " Hans " Hölzel
Falco hat immer wieder bewiesen, dass er mit
Worten umgehen kann. Er war, ist und bleibt
ein Wortakrobat per exellence. Mit der Zeile
"Im Walzerschritt zum letzten Tritt, denn
wer den Walzer richtig tritt, der ist auch
für den Abgang fit!" aus seinem Text
"The unsinkable Titanic", bekundet er das
sehr eindrucksvoll.
Und er war schlichtweg cool.
"Waßt üwahaupt, dass man Cool sein net
lernen kann? Versuch es also erst gar net.
Entweder man hat's, oder man hat's net!
Ich bin halt cool." würde der Falke jetzt
auf seine spezielle unnachahmliche Art und
Weise kontern.
Der Gute sagte über seinen Beruf:
"The message has to be having a good time
because there is no other way on that world.
Ich glaube nicht, dass du und ich oder wir
irgendwas verändern werden an dieser Welt.
Ich glaube nur, dass wir eine Funktion haben,
eine wichtige Funktion, nämlich die, zu sagen:
kommt zumindest für 3,4 Minuten während
ihr dieses Lied hört weg aus eurem Alltag
und weg aus der Atmosphäre, die vergiftet
ist und ich glaube, die Atmosphäre auf
dieser Welt ist vergiftet."
Sowohl als Mensch wie als Künstler kann ich
mich dem nur anschließen!
"Was mich fertig macht seit 20 Jahren
ist, dass unser Geschäft Schall und Rauch
ist. Ich beneide die Maler, hab' viele Freunde,
die Maler sind, ich beneide die Literaten,
die schreiben Bücher, das haben sie in der
Hand. Was wir machen ist Schall und Rauch.
Der letzte Ton ist verklungen, die Leute geh'n
nach Haus' und das war's dann irgendwie."
offenbarte Falco in seinem letzten Interview.
Der exaltierte Künstler und hochsenible Mensch
Johann Hölzel hat da wohl sehr tief gestapelt.
Denn er hat der Welt ein wundervolles und äußerst
wertvolles Vermächtnis hinterlassen - seine Texte.
Er ist einer der größten Lyriker aller Zeiten.
Falco, Du hast uns so viel gegeben
Falco, Du bist und bleibst ein begnadeter Poet
Falco, Du bist meine Inspiration
Ich danke Dir
Susanne Ulrike Maria Albrecht
"Zweierlei gehört zum Poeten und
Künstler: Dass er sich über das
Wirkliche erhebt und dass er
innerhalb des Sinnlichen
stehenbleibt."
Johann Christoph Friederich Schiller
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