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30. April 2014 3 30 /04 /April /2014 07:19

 

Haiku

 

von

 

Susanne Ulrike Maria Albrecht

 

 

Morgendämmerung

 

Ein Eichkatzerl sitzt unterm Baum

 

Zwiegespräch im Wind

 

 

Copyright  Susanne Ulrike Maria Albrecht

 

 

http://delphinpaar.buecherbrett.org/2014/04/30/eichkatzerl/  

 

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30. April 2014 3 30 /04 /April /2014 06:48

Träume einen kleinen Traum

 

 

 

THEKLA

 

Eine Geisterstimme

 

 

Wo ich sei, und wo mich hingewendet,

 

Als mein flücht'ger Schatte dir entschwebt?

 

Hab ich nicht beschlossen und geendet,

 

Hab ich nicht geliebet und gelebt?

 

 

Willst du nach den Nachtigallen fragen,

 

Die mit seelenvoller Melodie

 

Dich entzücken in des Lenzes Tagen,

 

Nur solang sie liebten, waren sie.

 

 

Ob ich den Verlorenen gefunden?

 

Glaube mir, ich bin mit ihm vereint,

 

Wo sich nicht mehr trennt, was sich verbunden,

 

Dort, wo keine Träne wird geweint.

 

 

Engel 001

 

 

Dorten wirst auch du uns wiederfinden,

 

Wenn dein Lieben unserm Lieben gleicht,

 

Dort ist auch der Vater, frei von Sünden,

 

Den der blut'ge Mord nicht mehr erreicht.

 

 

Und er fühlt, daß ihn kein Wahn betrogen,

 

Als er aufwärts zu den Sternen sah,

 

Denn wie jeder wägt, wird ihm gewogen,

 

Wer es glaubt, dem ist das Heil'ge nah.

 

 

Wort gehalten wird in jenen Räumen

 

Jedem schönen gläubigen Gefühl,

 

Wage du, zu irren und zu träumen,

 

Hoher Sinn liegt oft in kind'schem Spiel.

 

 

Friedrich von Schiller

 

Johann Christoph Friederich Schiller

 

 

 

 

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29. April 2014 2 29 /04 /April /2014 14:07

Die Darstellung Jesus von Christian Roßtäuscher (1805-183

[Die Darstellung Jesus von Christian Roßtäuscher, 1805 - 1835]

 

 

 

 

 

Seid aber untereinander freundlich und herzlich und vergebt einer dem anderen,

 

wie auch Gott Euch vergeben hat in Christus.

 

 

 

Die Darstellung Jesus von Christian Roßtäuscher (1805-183

 

 

Gedenke an den Herrn in allen Deinen Wegen, so wird er Dich recht führen.

 

 

Die Darstellung Jesus von Christian Roßtäuscher (1805-183

 

 

Denn es sollen wohl Berge weichen und Hügel hinfallen; aber meine Gnade soll nicht

 

von Dir weichen, und der Bund meines Friedens soll nicht hinfallen, spricht der

 

Herr, Dein Erbarmer.

 

 

Die Darstellung Jesus von Christian Roßtäuscher (1805-183

 

 

Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.

 

 

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23. April 2014 3 23 /04 /April /2014 14:25

William-Adolphe Bouguereau Engelmusik

 

 

 

Welttag des Buches 2014

 

 

Geschichten zum Welttag des Buches 2014

 

 

 

Autorenerlebnisse - das eBook zum Welttag des Buches 2014 von epubli

 

http://www.epubli.de/blog/ebook_welttagdesbuches

 

 

http://delphinpaar.buecherbrett.org/2014/04/23/welttag-des-buches/

 

 

 

Anlässlich des Welttag des Buches 2014 fragte

 

epubli nach ganz persönlichen Erlebnissen, die das

 

Autoren-Dasein mit sich bringt. Viele teilten ihre

 

Erfahrungen, Wünsche, Träume und Ideen mit epubli

 

und trugen so zur Entstehung des großartigen

 

eBooks AUTORENERLEBNISSE bei.

 

(Quelle / Originaltext: epubli)

 

 

Kostenfreier Download von Autorenerlebnisse - Geschichten

 

zum Welttag des Buches 2014 als ePUB / PDF:

 

http://www.epubli.de/blog/ebook_welttagdesbuches

 

 

 

Ich bedanke mich ganz herzlich bei epubli, dass ich dabei bin!

 

                      Susanne Ulrike Maria Albrecht

 

 

 

William-Adolphe Bouguereau Engelmusik

 

 

 

 

#WelttagdesBuches

 

 

450 Jahre  #Shakespeare

 

 

 

Wenn deine Seele bereit ist,

 

so sind es die Dinge auch.

 

William Shakespeare

 

 

http://susanne-ulrike-maria-albrecht.over-blog.de/article-lyrikpreis-fur-susanne-ulrike-maria-albrecht-82267225.html  

 

 

 

William-Adolphe Bouguereau Engelmusik

Engelmusik - William Adolphe Bouguereau (1825 - 1905)

 

 

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21. April 2014 1 21 /04 /April /2014 10:14

 

 

William Shakespeare

 

(1564 - 1616)

 

 

Sonett 116

 

 

Nichts kann den Bund zwei treuer Herzen hindern,

 

Die wahrhaft gleichgestimmt. Lieb' ist nicht Liebe,

 

Die Trennung oder Wechsel könnte mindern,

 

Die nicht unwandelbar im Wandel bliebe.

 

 

 

220px-Olivier-Leigh-Romeo-1940

 

 

 

O nein! Sie ist ein ewig festes Ziel,

 

Das unerschüttert bleibt in Sturm und Wogen,

 

Ein Stern für jeder irren Barke Kiel, -

 

Kein Höhenmaß hat seinen Werth erwogen.

 

 

 

laurence olivier and vivien leigh in romeo and juliet

 

 

 

Lieb' ist kein Narr der Zeit, ob Rosenmunde

 

Und Wangen auch verblühn im Lauf der Zeit -

 

Sie aber wechselt nicht mit Tag und Stunde,

 

Ihr Ziel ist endlos, wie die Ewigkeit.

 

 

 

normal peyton140

 

 

 

Wenn dies bei mir als Irrthum sich ergiebt,

 

So schrieb ich nie, hat nie ein Mann geliebt.

 

 

 

Übersetzt von Friedrich Bodenstedt (1866)

 

 

 

http://delphinpaar.buecherbrett.org/2014/04/06/wer-liebt/  

 

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19. April 2014 6 19 /04 /April /2014 21:03

 

Der einsame Christus

 

 

 

Wachet und betet mit mir!

 

Meine Seele ist traurig 

 

bis an den Tod.

 

Wachet und betet mit mir!

 

 

Eure Augen

 

sind voll Schlafes -

 

könnt ihr nicht wachen?

 

Ich gehe,

 

euch mein Letztes zu geben -

 

und ihr schlaft ...

 

 

Einsam stehe ich

 

unter schlafenden,

 

einsam vollbring ich

 

das Werk meiner schwersten Stunde.

 

 

 

jesus-29

 

 

 

Wachet und betet mit mir!

 

Könnt ihr nicht wachen?

 

Ihr alle seid in mir,

 

aber in wem bin ich?

 

 

Was wisst ihr

 

von meiner Liebe,

 

was wisst ihr

 

vom Schmerz meiner Seele!

 

 

O einsam!

 

einsam!

 

Ich sterbe für euch -

 

und ihr schlaft!

 

Ihr schlaft!

 

 

 

Christian Morgenstern

 

Christian Otto Josef Wolfgang Morgenstern

 

 

 

 

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19. April 2014 6 19 /04 /April /2014 06:26

Der Osterhase 001

 

 

 

Herzlich will ich Euch zu Ostern grüßen:

 

Frühlingssonne möge strahlend lachen,

 

und der Hase lege Euch zu Füßen

 

lauter hübsche, angenehme Sachen.

 

 

 

Der Osterhase 001

 

 

 

Der Osterhase kann zur Zeit nicht ruhn,

 

denn er hat alle Pfoten voll zu tun.

 

Und dementsprechend liefert er im Trab

 

Euch unsere allerbesten Grüße ab.

 

 

 

Der Osterhase 001

 

 

 

Das Osterfest sei wundervoll!

 

Ich wünsche Glück auf allen Wegen.

 

Und meine besten Wünsche soll

 

das Osterhäschen dazu legen!

 

 

 

Susanne Ulrike Maria Albrecht

 

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17. April 2014 4 17 /04 /April /2014 07:02

jesus-29

 

 

 

Jesus Christus,

 

Gottes Sohn, Retter

 

 

 

jesus-29

 

 

Jesus,

 

der Gesalbte,

 

Gottes Sohn,

 

Heiland

 

 

 

 

http://delphinpaar.buecherbrett.org/2014/04/17/jesus-christus/

 

http://delphinpaar.lifestylebloggo.de/185489/Jesus-Christus/

 

 

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15. April 2014 2 15 /04 /April /2014 18:29

jesus-29

 

 

Und alles, was mein ist, das ist dein, und was

 

dein ist, das ist mein; und ich bin in ihnen verklärt.

 

Und ich bin nicht mehr in der Welt; sie aber sind 

 

in der Welt, und ich komme zu dir. Heiliger Vater,

 

erhalte sie in deinem Namen, die du mir gegeben hast,

 

daß sie eins seien gleichwie wir.

 

 

jesus-29

 

 

Nun aber komme ich zu dir und rede solches in

 

der Welt, auf daß sie in ihnen haben meine Freude

 

vollkommen.

 

 

Sie sind nicht von der Welt, gleichwie ich auch

 

nicht von der Welt bin.

 

Heilige sie in deiner Wahrheit; dein Wort ist die

 

Wahrheit.

 

Gleichwie du mich gesandt hast in die Welt, so

 

sende ich sie auch in die Welt.

 

Ich heilige mich selbst für sie, auf daß auch sie

 

geheiligt seien in der Wahrheit.

 

Ich bitte aber nicht allein für sie, sondern auch für

 

die, so durch ihr Wort an mich glauben werden,

 

auf daß sie alle eins seien, gleichwie du, Vater, in

 

mir und ich in dir; daß auch sie in uns eins seien,

 

auf daß die Welt glaube, du habest mich gesandt.

 

Und ich habe ihnen gegeben die Herrlichkeit, die

 

du mir gegeben hast, daß sie eins seien, gleichwie

 

wir eins sind,

 

ich in ihnen und du in mir, auf daß sie vollkommen

 

seien in eins und die Welt erkenne, daß du mich

 

gesandt hast und liebest sie, gleichwie du mich liebst.

 

Vater, ich will, daß, wo ich bin, auch die bei mir

 

seien, die du mir gegeben hast, daß sie meine

 

Herrlichkeit sehen, die du mir gegeben hast; denn du

 

hast mich geliebt, ehe denn die Welt gegründet ward.

 

 

jesus-29

 

 

 

Und ich habe ihnen deinen Namen kundgetan

 

und will ihn kundtun, auf daß die Liebe, damit du

 

mich liebst, sei in ihnen und ich in ihnen.

 

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11. April 2014 5 11 /04 /April /2014 08:38

Träume einen kleinen Traum

 

 

Singende Fontäne

 

von

 

Stefan Zweig

 

 

 

BLAUER Blick des Mondenscheines

 

Kühlte meines Zimmers Wand;

 

Da hört ich die Stimme eines,

 

Der im Dunkel unten stand.

 

 

Und wie ich die Scheibe staunend

 

Zu dem Garten niederbog,

 

War es Singen, süß und raunend,

 

Das zu mir ans Fenster flog.

 

 

Keinen sah ich. Nur im Dunkeln

 

Blinkte das erhellte Spiel

 

Der Fontäne, die mit Funkeln

 

In die Stille niederfiel.

 

 

Unruhvoll und doch beständig

 

Schien das silberne Getön

 

Wie ein lautes Herz lebendig

 

Durch die Brust der Nacht zu gehn.

 

 

Und ich fragte: "Warum rauschst du

 

Heute mir zum erstenmal?" -

 

Und ich horchte: "Warum lauschst du

 

Heute mir zum erstenmal?

 

 

In das heiße Gold der Tage,

 

Stumm im Steigen, Lied im Fall,

 

Durch den Samt der Nächte trage

 

Stet ich den erregten Schwall

 

 

Meiner eignen Überfülle,

 

Und du, der mir nahe ruhst,

 

Wirst erst durch den Gruß der Stille

 

Unsrer Brüderschaft bewußt?

 

 

Hast du nie denn an der Schwelle

 

Des Erwachens wirr gefühlt,

 

Daß dir eine lautre Welle

 

Nächtens durch dein Herz gespült,

 

 

 

Träume einen kleinen Traum

http://delphinpaar.buecherbrett.org/2014/04/10/stefan-zweig/  

 

 

 

Daß mein Singen dich durchwebte

 

Und im Schlafe aufwärts schwoll,

 

Bis es Blut im Blute lebte

 

Und an deine Lippen quoll,

 

 

Bis als Lied der eingeengte

 

Schauer einer fremden Lust,

 

Die ein Traum in dich versenkte,

 

Wild aufbrach aus deiner Brust?

 

 

So in dein Geschick verflechte

 

Ich mir meines Lebens Spur,

 

Und bin doch im Kreis der Mächte

 

Eine leise Stimme nur.

 

 

Eines von den stummen Dingen,

 

Die dein Wesen zauberhaft

 

Und geheimnisvoll durchdringen

 

Und von deren steter Kraft

 

 

Nur verloren-leise Kunde

 

Manchmal deine Seele faßt,

 

Wenn du dich hinab zum Grunde

 

Eines Traums getastet hast." -

 

 

Immer ferner schien der Schimmer,

 

Immer dunkler Wort und Sinn,

 

Doch mein Herz lauschte noch immer

 

Nach der weißen Stimme hin,

 

 

Die vom Garten, bald wie Trauer,

 

Bald wie Lächeln, wundersam

 

Über Bäume, Busch und Mauer

 

Schwebend an mein Lager kam,

 

 

Und an meine Brust sich schmiegend

 

Ihrer Worte Wiege schwang,

 

Bis ich schon in Schlummer liegend

 

Glanz nur fühlte und Gesang.

 

 

 

Stefan Zweig

 

28. November 1881 - 23. Februar 1942

 

 

 

http://susanne-ulrike-maria-albrecht.over-blog.de/article-lyrikpreis-fur-susanne-ulrike-maria-albrecht-82267225.html  

 

http://susanne-ulrike-maria-albrecht.over-blog.de/pages/Lyrikpreis_fur_Susanne_Ulrike_Maria_Albrecht-6274245.html

 

 

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