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5. April 2014 6 05 /04 /April /2014 17:14

 

Aus Johann Wolfgang von Goethes Faust I

 

 

 

Die drei Erzengel treten vor die göttlichen Heerscharen

 

 

 

 

 

 

Erzengel Raphael

 

 

Die Sonne tönt, nach alter Weise,

 

In Brudersphären Wettgesang,

 

Und ihre vorgeschriebne Reise

 

Vollendet sie mit Donnergang.

 

Ihr Anblick gibt den Engeln Stärke,

 

Wenn keiner sie ergründen mag;

 

Die unbegreiflich hohen Werke

 

Sind herrlich wie am ersten Tag.

 

 

 

William-Adolphe Bouguereau Engelmusik

 

 

 

Erzengel Gabriel

 

 

Und schnell und unbegreiflich schnelle

 

Dreht sich umher der Erde Pracht;

 

Es wechselt Paradieseshelle

 

Mit tiefer, schauervoller Nacht.

 

Es schäumt das Meer in breiten Flüssen

 

Am tiefen Grund der Felsen auf,

 

Und Fels und Meer wird fortgerissen

 

Im ewig schnellem Sphärenlauf.

 

 

 

William-Adolphe Bouguereau Engelmusik

 

 

 

Erzengel Michael

 

 

Und Stürme brausen um die Wette

 

Vom Meer aufs Land, vom Land aufs Meer,

 

Und bilden wütend eine Kette

 

Der tiefsten Wirkung rings umher.

 

Da flammt ein blitzendes Verheeren

 

Dem Pfade vor des Donnerschlags.

 

Doch deine Boten, Herr, verehren

 

Das sanfte Wandeln deines Tags.

 

 

Der Anblick gibt den Engeln Stärke,

 

Da keiner dich ergründen mag,

 

Und alle deine hohen Werke

 

Sind herrlich wie am ersten Tag.

 

 

 

William-Adolphe Bouguereau Engelmusik

[Gemälde: William Adolphe Bouguereau]

 

 

 

 

http://youtu.be/GpVbca3sc_U  

 

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Published by Susanne Ulrike Maria Albrecht
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1. April 2014 2 01 /04 /April /2014 12:26

William-Adolphe_Bouguereau_Engelmusik.jpg

 

 

... ist Schlaf,

 

dessen Traum die Liebe ist.

 

Du wirst gelebt haben, wenn

 

du geliebt haben wirst.

 

 

Alfred de Musset

 

(11. Dezember 1810 - 2. Mai 1857)

 

 

 

William-Adolphe Bouguereau Engelmusik

Gemälde: William Adolphe Bouguereau (1825 - 1905)

 

 

 

 

 

 

 

http://susanne-ulrike-maria-albrecht.over-blog.de/article-susanne-ulrike-maria-albrecht-120494609.html  

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30. März 2014 7 30 /03 /März /2014 06:57

Leise Lieder

 

 

Leise Lieder sing ich dir bei Nacht,

 

Lieder, die kein sterblich Ohr vernimmt,

 

noch ein Stern, der etwa spähend wacht,

 

noch der Mond, der still im Äther schwimmt;

 

 

denen niemand als das eigne Herz,

 

das sie träumt, in tiefer Wehmut lauscht,

 

und an denen niemand als der Schmerz,

 

der sie zeugt, sich kummervoll berauscht.

 

 

Leise Lieder sing ich dir bei Nacht,

 

dir, in deren Aug mein Sinn versank,

 

und aus dessen tiefem, dunklen Schacht

 

meine Seele ewige Sehnsucht trank.

 

 

Christian Morgenstern

 

Christian Otto Josef Wolfgang Morgenstern

 

6. Mai 1871 - 31. März 1914

 

 

 

Engel 001

 

 

 

 

Die Weide am Bach

 

 

Weißt du noch, Phanta,

 

wie wir jüngst

 

eine Nyade,

 

eine der tausend

 

Göttinnen der Nacht,

 

bei ihrem Abendwerk

 

belauschten?

 

 

Einer Weide

 

half sie, sorglich

 

wie eine Mutter,

 

ins Nachthemd,

 

das sie zuvor

 

aus dem Nebel-Linnen des Bachs

 

kunstvoll gefertigt.

 

Ungeschickt

 

streckte der Baum die Arme aus,

 

hineinzukriechen

 

ins Schlafgewand.

 

Da warf es die Nymphe

 

lächelnd ihm über den Kopf,

 

zog es herab,

 

strich es ihm glatt an den Leib,

 

knöpfte an Hals und Händen

 

es ordentlich zu

 

und eilte weiter.

 

 

Die Weide aber,

 

in ihrem Nachtkleid,

 

sah ganz stolz

 

empor zu Luna.

 

Und Luna lächelte,

 

und der Bach murmelte,

 

und wir beide,

 

wir fanden wieder einmal

 

die Welt sehr lustig.

 

 

Christian Morgenstern

 

Christian Otto Josef Wolfgang Morgenstern

 

6. Mai 1871 - 31. März 1914

 

 

330px-Raffaels Angels

 

 

An der Hecke des Paradieses ...

 

 

Mir ist mein ganzes Leben zu Mut, als ginge mein Weg oft an der

 

Hecke des Paradieses vorbei. Dann streift mich warmer Hauch, dann

 

mein' ich, Rosen zu sehn und zu atmen, ein süßer Ton rührt mich zu

 

Tränen, auf der Stirn liegt es mir wie eine liebe, friedegebende Hand -

 

sekundenlang. So streife ich oft vorbei an der Hecke des Paradieses ...

 

 

Christian Morgenstern

 

Christian Otto Josef Wolfgang Morgenstern

 

6. Mai 1871 - 31. März 1914

 

 

Meine Engel 004

 

 

http://delphinpaar.buecherbrett.org/2014/03/21/christian-morgenstern/  

 

http://delphinpaar.lifestylebloggo.de/185199/Christian-Morgenstern/

 

http://delphinpaar.buecherbrett.org/2014/03/27/christian-morgenstern-mensch-und-tier/  

 

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24. März 2014 1 24 /03 /März /2014 08:19

k2553789

 

http://delphinpaar.lifestylebloggo.de/185215/HomBuch/

 

 

Buchcover des ersten HomBuch - Schreibwettbewerbs

 

"Lustige Alltagssituationen"

 

http://delphinpaar.lifestylebloggo.de/185217/HomBuch-Schreibwettbewerb/

 

 

 

 

 

HomBuch

 

DIE SAARLÄNDISCHE BUCHMESSE

 

 

Die HomBuch 2014

 

vom

 

29.03. - 30.03.2014

 

 

 

 

 

Das Buch des ersten HomBuch - Schreibwettbewerbs 

 

"Lustige Alltagssituationen", in limitierter Auflage

 

(200 Exemplare; ohne ISBN), 142 Seiten, Euro 6,00.

 

 

 

Vorgestellt wird es auf der HomBuch selbst.

 

 

Mit einem Beitrag

 

von

 

Susanne Ulrike Maria Albrecht

 

 

 

Friedrich von Schiller

 

Alle Kunst ist der Freude gewidmet.

 

Johann Christoph Friederich Schiller

 

 

All art is dedicated to joy.

 

http://susanne-ulrike-maria-albrecht.over-blog.de/article-susanne-ulrike-maria-albrecht-120494609.html

 

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21. März 2014 5 21 /03 /März /2014 14:15

#Indiebookday

 

 

Lesung Susanne Albrecht 1

Foto: Joachim Steinmetz

 

 

 

 

 

http://delphinpaar.lifestylebloggo.de/185201/Indiebookday/

 

 

 

 

http://susanne-ulrike-maria-albrecht.over-blog.de/article-susanne-ulrike-maria-albrecht-120494609.html

 

 

 

 

Friedrich von Schiller

 

Ein jeder gibt den Wert sich selbst.

 

Johann Christoph Friederich Schiller

 

 

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19. März 2014 3 19 /03 /März /2014 15:16

 

Frühlingserwachen

 

von

 

Susanne Ulrike Maria Albrecht

 

 

 

Viele Tage und Nächte lang strömt ein stürmischer, warmer Regen.

 

Doch dann legt sich der Wind, um in sanftmütiger Ergebenheit dem

 

Frühling den Weg zu bereiten.

 

Langsam soll er dieses Mal Einzug halten! Und ein Mysterium soll er

 

auch weiterhin bleiben!

 

Dafür sorgt der graue aufsteigende Nebel, der das Frühlingserwachen

 

und das Geheimnis der in der Natur vor sich gehenden Wandlung verhüllt.

 

Noch im Nebel gefangen strömen die Bäche schnell bewegt in die bis zu

 

diesem Zeitpunkt trüben, schäumenden Flüsse.

 

Das Gewölk löst sich auf. Die Nebelwand zerbricht, um einem schönen,

 

stetigen Frühling, an dem sich Pflanzen, Tiere und Menschen

 

übereinstimmend freuen, Platz zu schaffen.

 

Der klare Himmel kündigt an: Der wirkliche Frühling ist da.

 

 

Träumen soll ich nicht mehr von Susanne Ulrike Maria Albre

 

 

Die klaren Bäche, die so hell glitzern, dass sie den Augen weh tun.

 

Die Sonne, die die letzte Erinnerung an den viel zu langen Winter verschlingt

 

und mit ihren aufsteigenden Strahlen endgültig löscht, sich als Tagesgestirn

 

entschieden über die Gewässer legt.

 

Und wenn die ganze warme Luft erzittert von den sie erfüllenden Ausdünstungen

 

der erwachten Erde, bleibt nur die kindliche Vorfreude auf die schönste Zeit

 

des Jahres: Die Maienzeit.

 

Wenn das emporschießende junge Gras sich grün färbt, die Knospen schwellen,

 

die summenden Bienen sich im Fliegen üben, die Vögel über den Samt der

 

grünenden Felder ziehen und mit ihrem frühlingsfrohen Geschmetter die Luft

 

erfüllen, dann weiß jeder, ohne Frage, der Lenz - der richtige Frühling - ist da!

 

 

 

Copyright  Susanne Ulrike Maria Albrecht

 

 

 

 

 

 

 

Friedrich von Schiller

 

 

Du Wonne der Natur!

 

Mit deinem Blumenkörbchen

 

Willkommen auf der Flur!

 

 

Johann Christoph Friederich Schiller

 

 

 

http://susanne-ulrike-maria-albrecht.over-blog.de/pages/Lyrikpreis_fur_Susanne_Ulrike_Maria_Albrecht-6274245.html

 

http://susanne-ulrike-maria-albrecht.over-blog.de/article-lyrikpreis-fur-susanne-ulrike-maria-albrecht-82267225.html

 

http://susanne-ulrike-maria-albrecht.over-blog.de/article-susanne-ulrike-maria-albrecht-120494609.html

 

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17. März 2014 1 17 /03 /März /2014 08:11

gb pics

 

 

 

 

http://www.papierfresserchen.de/seite/179835/apfel-anthologie.html  

 

 

 

Auf den Kern gebracht

 

ISBN 978-3-86196-317-2

 

Taschenbuch, 134 Seiten

 

10,50 Euro

 

1. Auflage 2014

 

Papierfresserchens MTM-Verlag

 

Die Bücher mit dem Drachen

 

 

http://delphinpaar.buecherbrett.org/2014/03/15/auf-den-kern-gebracht/  

 

 

Mit dem Text

 

"Zauberstaub"

 

von

 

Susanne Ulrike Maria Albrecht

 

 

 

 

 

Friedrich von Schiller

 

 

Wollt ihr schon auf Erden

 

Göttern gleichen,

 

Frei sein in des Todes Reichen,

 

Brechet nicht von seines

 

Gartens Frucht.

 

An dem Scheine mag der

 

Blick sich weiden,

 

Des Genusses wandelbare

 

Freuden

 

Rächet schleunig der Begierde Flucht.

 

Selbst der Styx,

 

Der neunfach sie umwindet,

 

Wehrt die Rückkehr

 

Ceres' Tochter nicht,

 

NACH DEM APFEL

 

Greift sie und es bindet

 

Ewig sie des Orkus Pflicht.

 

 

Johann Christoph Friederich Schiller

 

 

 

http://susanne-ulrike-maria-albrecht.over-blog.de/article-lyrikpreis-fur-susanne-ulrike-maria-albrecht-82267225.html  

 

 

http://susanne-ulrike-maria-albrecht.over-blog.de/article-susanne-ulrike-maria-albrecht-120494609.html  

 

 

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13. März 2014 4 13 /03 /März /2014 08:21

Ich

Träumen soll ich nicht mehr von Susanne Ulrike Maria Albre

 

 

 

 

 

Ich bin nicht,

 

was ich bin.

 

 

William Shakespeare

 

 

http://delphinpaar.buecherbrett.org/2014/03/13/ich/  

 

http://delphinpaar.lifestylebloggo.de/185163/Ich/  

 

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11. März 2014 2 11 /03 /März /2014 09:23

 

Zu viel Schnee

 

von

 

Susanne Ulrike Maria Albrecht

 

 

Sie ist bekannt wie ein bunter Hund

 

Ihr Geschäft läuft auf Hochtouren

 

Jede Liebe hat ihren Preis

 

Sie ist niemals clean

 

Die Hitze brennt in ihr

 

Alle Bonzen dieser Stadt sind ihrer

 

Schönheit ergeben,

 

Geben sich die Klinke in die Hand

 

Sie zockt sie alle ab

 

Mann kann sich nicht satt sehen an ihr

 

Mann kann nie genug bekommen von ihr

 

Sie ist viel zu heiß

 

Und diese Hitze, lässt sie frieren

 

Zu viel Weiß, zu viel Schnee für sie in dieser Stadt

 

In den frühen Morgenstunden im

 

Dschungel aus Asphalt ist ihre Reise beendet

 

 

Engel 001

 

 

Sie ruht sich aus

 

Nehmt nur ihr Leben,

 

Sie hat euch so viel gegeben

 

Sie war viel zu schön

 

Und sie war viel zu heiß,

 

Und es war zu viel Weiß, zu viel

 

Schnee für sie in dieser Stadt

 

 

Erde zu Erde,

 

Asche zu Asche,

 

Staub zu Staub

 

 

Copyright  Susanne Ulrike Maria Albrecht

 

 

 

 

 

Heiß mich nicht reden, heiß mich schweigen,

 

Denn mein Geheimnis ist mir Pflicht.

 

Johann Wolfgang von Goethe

 

 

 

Wir wollen trauen auf den höchsten Gott

 

Und uns nicht fürchten vor der Macht der Menschen.

 

Johann Christoph Friederich Schiller

 

 

 

http://delphinpaar.buecherbrett.org/2014/03/05/den-gottern-ists/  

 

http://delphinpaar.buecherbrett.org/2014/03/05/lebe-mit-deinem/  

 

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10. März 2014 1 10 /03 /März /2014 13:30

Doch leicht erworben, aus dem Schoße

 

Der Götter fällt das Glück herab.

 

 

Johann Christoph Friederich Schiller

 

 

 

 

Lesung Susanne Albrecht 1

Foto: Joachim Steinmetz

 

 

 

 

 

 

Zum Welttag des Buches verlost die

 

Autorin Susanne Ulrike Maria Albrecht

 

http://susanne-ulrike-maria-albrecht.over-blog.de/article-susanne-ulrike-maria-albrecht-120494609.html

 

ein Exemplar (handsigniert) ihrer Kriminalsatire.

 

 

 

 

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Verdächtige und andere Katastrophen

 

von

 

Susanne Ulrike Maria Albrecht

 

ISBN 978-3-944343-54-9 (Euro 9,90)

 

 

Gib deinem Buch ein Gesicht 

Foto: Buchmarkt Hbf, Frankfurt a.M., Buchmarkt im Hauptbahnhof, Frau Mandy Pitschel, 60329 Frankfurt/Main

 

 

 

foto

 

In Kürze erscheint das neue Werk

 

von Susanne Ulrike Maria Albrecht.

 

 

 

 

 

Da der Dichtung zauberische Hülle

 

Sich noch lieblich um die Wahrheit wand, -

 

Durch die Schöpfung floß da Lebensfülle,

 

Und was nie empfinden wird, empfand.

 

 

Johann Christoph Friederich Schiller

 

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