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5. Oktober 2013 6 05 /10 /Oktober /2013 12:43

 

Die Mitternachtsmaus

 

 

Wenn's mitternächtigt und nicht Mond

 

noch Stern das Himmelshaus bewohnt,

 

läuft zwölfmal durch das Himmelshaus

 

die Mitternachtsmaus.

 

 

Sie pfeift auf ihrem kleinen Maul, - -

 

Im Traume brüllt der Höllengaul ...

 

Doch ruhig läuft ihr Pensum aus

 

die Mitternachtsmaus.

 

 

Ihr Herr, der große weiße Geist,

 

ist nämlich solche Nacht verreist.

 

Wohl ihm! Es hütet ihm sein Haus

 

die Mitternachtsmaus.

 

 

Christian Morgenstern

 

[Christian Otto Josef Wolfgang Morgenstern]

 

 

 

 

 

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[DIE RHEINPFALZ - NR. 207]

 

 

 

 

 

Friedrich Schiller

 

 

Zum Werke, das wir ernst bereiten,

 

Geziemt sich wohl ein ernstes Wort;

 

Wenn gute Reden sie begleiten,

 

Dann fließt die Arbeit munter fort.

 

 

Johann Christoph Friederich Schiller

 

 

 

 

DSCN0919 

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5. Oktober 2013 6 05 /10 /Oktober /2013 10:33

DSCN0920-Kopie-1

[DIE RHEINPFALZ, 6. September 2011]

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Was bleibet aber, stiften die Dichter.

 

 

 

Wenn gleich ist Nacht und Tag,

 

Und über langsamen Stegen,

 

Von goldenen Träumen schwer,

 

Einwiegende Lüfte ziehen.

 

 

 

Was bleibet aber, stiften die Dichter.

 

 

Friedrich Hölderlin

 

[Johann Christian Friedrich Hölderlin, Gedicht "Andenken"]

 

 

 

 

 

 

 

 

DSCN0919.JPG

 

 

 

 

 

 

 

 

Friedrich Schiller

 

 

Die heitre Welt der Wunder ist's allein,

 

Die dem entzückten Herzen Antwort gibt.

 

 

Johann Christoph Friederich Schiller

 

 

 

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4. Oktober 2013 5 04 /10 /Oktober /2013 10:36

 

 

Der Welttierschutztag wird jährlich am 4. Oktober begangen,

 

dem Gedenktag von Franz von Assisi, dem Schutzpatron

 

der Tiere.

 

 

 

 

 

Peter-Paul-Rubens-Die-letzte-Kommunion-des-heiligen-Franzis.jpg

 

[Gemälde: Peter Paul Rubens - Die letzte Kommunion

des heiligen Franziskus von Assisi]

 

 

 

 

 

 

Der 1931 ins Leben gerufene Ehrentag für Tiere ist eigentlich

 

der Tag des Heiligen Franziskus von Assisi, der als Gründer

 

des Franziskanerordens auch wegen seiner Tierpredigten

 

berühmt wurde:

 

 

 

"Alle Geschöpfe der Erde fühlen wie wir.

 

Alle Geschöpfe streben nach Glück wie wir.

 

Alle Geschöpfe der Erde lieben, leiden und

 

sterben wie wir - also sind sie uns gleichgestellte

 

Werke des allmächtigen Schöpfers - unsere Brüder."

 

 

 

 

"Dass mir mein Hund das Liebste sei,

 

sagst du, oh Mensch, sei Sünde,

 

mein Hund ist mir im Sturme treu,

 

der Mensch nicht mal im Winde."

 

 

 

 

"Alle Gebilde der Schöpfung sind Kinder

 

des einen Vaters und daher Brüder."

 

 

 

 

"Herr, in deinem Arm bin ich sicher. Wenn

 

du mich hältst, habe ich nichts zu fürchten.

 

Ich weiß nichts von der Zukunft, aber ich

 

vertraue auf dich."

 

 

 

 

Franziskus von Assisi

 

gebürtig Giovanni Battista Bernardone

 

italienischer Name: Francesco

 

Taufname: Francesco Giovanni di Pietro Bernardone

 

wurde "Troubadour Gottes" genannt

 

 

 

 

 Peter Paul Rubens-Die letzte Kommunion des heiligen Franzis

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3. Oktober 2013 4 03 /10 /Oktober /2013 19:26

Emma.jpg

 

 

 

 

Romanian stray dogs like Emma need our help!

 

 

 

The plight of stray dogs in Romania has gone from bad

 

to worse. A law has been passed that allows the mass

 

killing of strays all over the country, in a bid to control the

 

population.

 

 

Will you please help support our life-saving work by making

 

a donation?

 

 

Please donate now!

 

 

Thank you.

 

 

Your FOUR PAWS team

 

 

 

 

 

Rumänische Streunerhunde wie Emma brauchen unsere Hilfe!

 

 

 

Liebe Tierfreunde!

 

 

Die Streunerhunde Rumäniens sind in Gefahr: Ihr Leben hängt

 

am seidenen Faden, während das Land darauf wartet, dass das

 

umstrittene Gesetz umgesetzt wird, das die Tötung von Streunerhunden

 

erlaubt.

 

 

In dieser Notlage ist unsere Unterstützung für das Tierheim Speranta

 

in Bukarest umso wichtiger. Hier werden kranke und verletzte Hunde

 

aufgenommen. Ohne diesen Schutz hätten die Tiere keine Chance zu

 

überleben. Eine von ihnen ist Emma: Die kleine Hündin wurde Anfang

 

September von einem Auto angefahren und verletzt zurückgelassen.

 

Ihre Hinterbeine waren vollkommen gelähmt.

 

 

Ein Tierfreund brachte Emma zu VIER PFOTEN, und das Team

 

behandelte die Hündin sofort, stärkte die Kleine mit nahrhaftem Futter

 

und gab ihr Medikamente für ihre Wunden.

 

Emma soll sogar einen speziellen "Rollstuhl" bekommen, mit dessen

 

Hilfe sie sich wieder bewegen kann.

 

 

So wie Emma warten noch viele weitere Hunde auf unsere Hilfe!

 

Darum wollen wir in Speranta Platz für weitere 50 Tiere schaffen.

 

 

Auch wenn die Lage in Rumänien derzeit schwierig ist, werden wir

 

nicht aufgeben und uns weiter für die Streunerhunde einsetzen!

 

Doch hierfür brauchen wir Ihre Hilfe.

 

 

Bitte unterstützen Sie unsere Tierschutzarbeit mit Ihrer Spende!

 

 

Schon 20.- Euro finanzieren zum Beispiel die Narkose von fünf Hunden

 

vor ihrer Behandlung. Für 30.- Euro können wir vier Flaschen

 

Wunddesinfektionsmittel kaufen und mit 50.- Euro sichern Sie

 

Trockenfutter für ca. 100 Streunerhunde pro Tag.

 

 

Nur mit Ihrer Hilfe können wir Streunertiere wie Emma behandeln und

 

sicherstellen, dass kranke und verletzte Hunde die Pflege bekommen,

 

die sie verdienen.

 

 

Vielen Dank.

 

 

Ihr VIER PFOTEN Team

 

 

 

Bitte spenden Sie noch heute!

 

https://www.sicherspenden.at/vier-pfoten-de/em201310/?cf=nlde20131003&uin=5418e3bb27bface1989dcba0c25d5b44&nlid=13206

 

 

 

VIER PFOTEN

 

     im Web

 

https://www.facebook.com/4PFOTEN

 

https://twitter.com/VIERPFOTEN

 

 

 

 

Lasst die Rumänischen Streunerhunde leben!

 

http://www.vier-pfoten.org/nokilling

 

 

Together with FOUR PAWS to stop killing of stray dogs in Romania!

 

http://www.four-paws.org/straykilling

 

 

 

 

 

 

"Ich glaube, dass auch die Hündelein in den Himmel kommen

 

und jede Kreatur eine unsterbliche Seele hat."

 

                      Martin Luther

 

 

 

"Gemeinsam sind wir stark - für die Tiere!"

 

            Susanne Ulrike Maria Albrecht

 

 

 

 

 

 

 

 

Emma 

 

 

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30. September 2013 1 30 /09 /September /2013 09:54

Cover Verdächtige und andere Katastrophen von Susanne Ulri 

Immer wieder Verdächtige und andere Katastrophen ...

 

Immer wieder Paul Maurus ...

 

 

 

Verdächtige und andere Katastrophen,

 

von Susanne Ulrike Maria Albrecht.

 

Kriminalsatire um eine Strumpfhose und

 

den Hals, um den sie gewickelt wird - mit

 

tödlichem Ausgang.

 

 

 

 

Wer oder was ist ...? Das ist die Frage.

 

Die klare Antwort lautet: Verdächtige und andere Katastrophen!

 

Fragen über Fragen.

 

Wer hat die Klavierlehrerin Rosamunde Stichnote ermordet?

 

Wie kann ein Kommissar mit klarem Verstand einen derart

 

verworrenen Fall lösen?

 

Was kann dessen neurotischer Assistent tun um nicht noch

 

tiefer in die Spirale des Wahnsinns zu geraten?

 

Begleiten Sie Hauptkommissar Gregor Brandolf und seinen

 

Gehilfen Paul Maurus durch die Abgründe der menschlichen

 

Seele.

 

 

[...] Tiefschwarzer Humor, der das Zwerchfell des Lesers massiert.

 

 

 

 

 

 

Cover Verdächtige und andere Katastrophen von Susanne Ulri

 

 

 

 

 

 

 

 

http://www.facebook.com/VerdachtigeUndAndereKatastrophen

 

http://www.amazon.de/Susanne-Ulrike-Maria-Albrecht/e/B00EX96JG8/

 

http://www.lovelybooks.de/autor/Susanne-Ulrike-Maria-Albrecht/

 

http://susanne-ulrike-maria-albrecht.over-blog.de/article-heute-in-der-rheinpfalz-118652641.html

 

http://susanne-ulrike-maria-albrecht.over-blog.de/article-pfalzischer-merkur-118890741.html

 

http://kunst.pr-gateway.de/katastropen-sind-verdachtig/

 

http://buch-ist-mehr.de/portfolio/susanne-ulrike-maria-albrecht/

 

 

 

 

 

Verdächtige und andere Katastrophen

 

von Susanne Ulrike Maria Albrecht

 

 

Der ehrgeizige Hauptkommissar Gregor Brandolf, genannt Kommissar

 

"Eifer" und sein stressgeschädigter Assistent Paul Maurus tappen im

 

Dunkeln.

 

Ihr neuester Fall, der Mord an der Klavierlehrerin Rosamunde Stichnote

 

lässt sie auf der Stelle treten. Zuerst ist Kommissar "Eifer" nur mit

 

einem Hauptverdächtigen konfrontiert, den er in Windeseile der Tat

 

überführen will. Aber es tauchen immer mehr obskure Gestalten auf,

 

die alle mehr als nur ein Motiv für den Mord haben.

 

Während der laufenden Ermittlungen geraten die beiden immer tiefer

 

in die Spirale des Wahnsinns. Kommissar "Eifer" steht kurz davor, den

 

Verstand zu verlieren. Daraufhin muss sein neurotischer Gehilfe die

 

Sache selber in die Hand nehmen ...

 

 

 

 

 

"Ich kann nicht gestehen, was ich nicht getan habe!" Jürgen Stein war

 

verärgert. Er blickte abwertend zu seinem Scharfrichter, der so hässlich

 

war, dass sich abermals sein sensibler Magen regte. Dieses Ekel konnte

 

sich glücklich schätzen, dass er nichts Essbares mehr zu sich genommen

 

hatte. Dann betrachtete er eingehend dessen Helfershelfer, der offenbar

 

genauso irre war wie er selber. Keiner hätte das besser beurteilen können.

 

Nicht umsonst sagte man: Nur ein Irrer erkennt einen Irren. Und der hier

 

schien ihm sogar um einige Ticks voraus zu sein.

 

"Sehen Sie mal, was ich hier habe! Diese anonymen Drohbriefe habe ich

 

heute bei Ihnen sichergestellt!" Kommissar "Eifer" öffnete siegessicher die

 

grüne Mappe und breitete die Briefe auf seinem Schreibtisch aus.

 

"Was?! Sie waren in meiner Wohnung?"

 

"Wenn Sie das Dreckloch, in dem Sie hausen als Wohnung bezeichnen

 

wollen, ja! Übrigens, hier ist der Durchsuchungsbeschluss. Alles ganz

 

legal!" Er schob ihm das Schriftstück hin. "Außerdem sollten Sie mir

 

dankbar sein, dass ich Ihren Saustall sozusagen einmal gründlich

 

ausgemistet habe. Wo Sie doch bald in Untersuchungshaft sitzen werden!"

 

Kommissar "Eifer" warf ihm einen verächtlichen Blick zu.

 

"Sie scheinen sich Ihrer Sache sehr sicher zu sein, Herr Hauptkommissar."

 

"Oh, ja! Das bin ich in der Tat. Worauf Sie sich verlassen können. Wie

 

heißt es doch gleich?" Er wandte sich an seinen Assistenten und schnipste

 

auffordernd mit den Fingern. "Wie heißt es doch so schön, Maurus?"

 

Der fühlte sich überrumpelt und wusste nichts weiter als "Chef?" zu erwidern.

 

"Nun mal raus mit unseren Wahlsprüchen, Maurus!"

 

Paul konterte zögernd: "Ohne Fleiß kein Preis, Chef?!"

 

"Bingo, Maurus! Tun Sie sich keinen Zwang an, weiter im Text!" beharrlich

 

schnalzte er mit den Fingern.

 

"Chef, Sie meinen bestimmt: Nichts ist wie es scheint. Vertraue niemandem!"

 

"Unbestreitbar, unsere oberste Prämisse, um die tägliche Arbeit hier

 

bewältigen zu können! Jeder ist eine denkbar kriminelle Kreatur, und in jedem

 

Keller stößt man irgendwann auf eine Leiche ..."

 

"Ich habe keinen Keller!" entgegnete Jürgen Stein beherzt.

 

"Gutes Argument, aber leider wenig überzeugend!" Kommissar "Eifer" wandte

 

sich an seinen Gehilfen. "Sehen Sie mal, Maurus, wir haben es hier mit

 

einem Komiker zu tun. Und er ist beinahe so witzig wie Sie ..."

 

Rasch fiel ihm Paul ins Wort. "Da wir gerade beim Thema sind, fällt mir ein:

 

Neugier bringt die Katze um, Chef!"

 

"Volltreffer, Maurus!" hochmütig wiederholte er das Sprichwort. "Neugier bringt

 

die Katze um, ... hält aber den Kriminalisten am Leben! Wie Sie sehen,

 

Herr Stein, habe sogar ich einen gewissen Sinn für Humor. Widmen wir uns

 

also wieder den ernsten Dingen. Dieses halbe Dutzend Drohbriefe wurde

 

mittels Zeitungsbuchstaben erstellt, wie unschwer zu erkennen ist. Genau wie

 

die Botschaft, die wir neben dem Mordopfer gefunden haben. Allerdings sind

 

diese Schreiben hier weniger poetischen Tenors."

 

 

Copyright Verlag 3.0, Bedburg

 

 

 

 

 

 

Verdächtige und andere Katastrophen

 

eine schwarzhumorige Kriminalsatire

 

von Susanne Ulrike Maria Albrecht

 

Druckausgabe 2013

 

194 Seiten

 

ISBN 978-3-944343-54-9

 

EURO 9,90

 

 

 

Erhältlich im Verlagsshop von Verlag 3.0, auf Amazon, im Buchhandel

 

und bei der Autorin.

 

 

 

 

 

 

Alle wollen Paul Maurus sein. Sogar ich will Paul Maurus sein!

 

                        Susanne Ulrike Maria Albrecht  

 

 

Cover Verdächtige130513

 

 

 

Friedrich von Schiller

 

 

Lasst himmelan den stolzen Jubel hallen, 

 

Und Dankgefühl durchwalle jede Brust.

 

 

Johann Christoph Friederich Schiller

 

 

 

 

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29. September 2013 7 29 /09 /September /2013 11:42

Michael Raphael Gabriel 

29. September

 

 

 

Heilige Michael, Gabriel und Raphael

 

 

 

Am heutigen Tag ist das Fest der

 

drei Erzengel Michael, Gabriel und

 

Raphael.

 

 

 

 

Heiliger Erzengel Michael,

 

der treue Vorkämpfer Gottes.

 

 

 

Heiliger Erzengel Gabriel,

 

Gottes Bote.

 

 

 

Heiliger Erzengel Raphael,

 

ein Bote Gottes in Menschengestalt.

 

 

 

 

Michael Raphael Gabriel

 

Die Erzengel Michael, Raphael und Gabriel

 

führen Tobias. Gemälde von Francesco Botticini (1470).

 

 

 

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29. September 2013 7 29 /09 /September /2013 09:48

013.JPG

 

 

 

 

"Mein Gott, warum steuern wir Nord?"

 

"Flottenkurs gegen den Wind zur Brennstoffübernahme."

 

"Bei dem Wetter bekommen sie im Leben keinen

 

Brennstoff über."

 

"Sie lassen nicht locker, und wenn sie darüber absaufen."

 

"Wie kam es zu diesem furchtbaren Überholen? Hatten

 

wir Maschinenstörung?"

 

"Nein, wir sind quergeschlagen, und das Schiff wollte

 

nicht mehr in den Wind. Unsere Maschinen sind in

 

Ordnung - einstweilen."

 

Das Heulen des Orkans nahm an Stärke zu. Uuuuu-iiiii,

 

der Kommandant kam taumelnd aus dem Ruderhaus, sein

 

Gesicht war ebenso grau wie seine Schwimmweste und

 

von einem Wald dunkler Bartstoppeln bedeckt. Seine

 

blutunterlaufenen Augen waren so verschwollen, daß er

 

sie kaum noch offenhalten konnte.

 

"Mr. Paynter, ich möchte wissen, warum Ihre Maschinen

 

meinem Befehl nicht nachkamen, als ich mehr Leistung

 

von ihnen verlangte."

 

"Sie sind dem Befehl nachgekommen, Sir."

 

"Zum Donnerwetter, Herr, wollen Sie behaupten, daß

 

ich lüge? Ich sage Ihnen, daß die Steuerbordmaschine volle

 

anderthalb Minuten nicht mit den Umdrehungen hochkam,

 

ich mußte sie erst durch den Lautsprecher anbrüllen, ehe

 

sie sich dazu bequemte."

 

"Sir,   der    Wind ..."

 

Uuuuu-iiiii! - Uuu-iii!

 

"Widersprechen Sie mir nicht, Herr! Begeben Sie sich

 

sofort auf Ihre Station in der Maschine! Dort haben Sie

 

gefälligst zu bleiben! Kümmern Sie sich darum, daß meine

 

Maschinenbefehle ausgeführt werden, und zwar etwas

 

plötzlich!"

 

"Ich muß in wenigen Minuten die Brückenwache

 

übernehmen, Sir!"

 

"Nein, das werden Sie  n i c h t  tun, Mr. Paynter! Sie sind

 

hiermit von der Liste der Wachoffiziere gestrichen. Gehen

 

Sie in Ihre Maschine und bleiben Sie dort, bis ich Ihnen

 

erlaube, wieder an Deck zu kommen, und wenn es drei

 

Tage dauert! Wenn mir noch ein einziges Mal ein Maschi-

 

nenkommando bummelig ausgeführt wird, dann können

 

Sie sich auf ein Kriegsgericht gefaßt machen!"

 

Paynter nickte mit gelassener Miene und kletterte vor-

 

sichtig die Treppe hinunter.

 

Mit dem Bug gegen den Wind lag die "Caine" wesentlich

 

besser. Die Angst, die Offiziere und Mannschaften befallen

 

hatte, begann zu schwinden. Kannen mit frischem Kaffee

 

wurden auf die Brücke gebracht, und bald waren die

 

Lebensgeister wieder so weit aufgefrischt, daß die Männer

 

fröhlich miteinander scherzten. Die Stampfbewegungen

 

waren noch immer rasch und steil genug, um ein eigen-

 

tümliches Gefühl in der Magengegend hervorzurufen, aber

 

die "Caine" hatte schon früher oft genug heftig gestampft,

 

und diese Bewegung war vor allem nicht so beängstigend

 

wie jenes endlos lange Überholen, bei dem die Brücke

 

jedesmal seitwärts über dem Wasser hing. Allmählich lichtete

 

sich auch das ungewöhnliche Gedränge auf der Brücke,

 

und die Zurückbleibenden sprachen beruhigt und erleichtert

 

über den ausgestandenen Schreck. Über diesem Ausbruch

 

allgemeiner Zuversicht vergaß man fast, daß der Wind noch

 

in alter Stärke weiterheulte und klagte, daß die Sturmwolken

 

nach wie vor über den Himmel jagten und daß das Barometer

 

auf 740 mm gefallen war. Die Besatzung des alten Minensuchers

 

hatte sich mit der Tatsache abgefunden, daß sich ihr Schiff

 

mitten in einem Taifun befand. Die Leute wollten glauben, daß

 

sie heil durchkommen würden, und weil ihnen keine unmittelbare

 

Gefahr drohte und weil sie es gerne glauben wollten, darum

 

glaubten sie es auch. Sie wurden nicht müde einander Redensarten

 

zu wiederholen wie: "Die Caine ist ein Glücksschiff", oder "Der

 

alte rostige Kasten kann ja gar nicht absaufen."

 

"Ich höre, du wirst mich statt Paynt heute ablösen."

 

Harding war unbeobachtet an Willie herangetreten, während

 

dieser den Wind studierte und seine Berechnungen anstellte.

 

"Richtig. Soll ich gleich übernehmen?"

 

"So, wie du bist?"

 

Willie sah an sich hinunter und grinste. Abgesehen von der

 

triefenden Hose, war er nackt. "Nicht ganz im richtigen

 

Anzug, was?"

 

"Großer Dienstanzug mit Säbel ist ja wohl nicht verlangt",

 

sagte Harding, "aber du fühlst dich auf die Dauer wohler, wenn du

 

etwas anhast."

 

"Bin gleich wieder zurück." Willie stieg an Deck hinunter und

 

schlüpfte durch das Mannloch im Lukendeckel. Er stellte fest, daß

 

die Leute vom Seitendeck jetzt verschwunden waren.

 

 

 

HERMAN WOUK

 

 

DIE CAINE WAR

 

IHR SCHICKSAL

 

 

"The Caine Mutiny"

 

 

 

 013

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24. September 2013 2 24 /09 /September /2013 10:57

Iron Buchblogger

 

 

 

http://ironbuchblogger.de/

 

 

 

 

 

Ja, ich bin ein IRON BUCHBLOGGER.

 

 

     Susanne Ulrike Maria Albrecht

 

 

 

 

 

Friedrich von Schiller

 

 

Die Kunst allein

 

 

Im Fleiß kann dich die Biene meistern,

 

In der Geschicklichkeit ein Wurm dein Lehrer sein,

 

Dein Wissen teilest du mit vorgezognen Geistern,

 

Die Kunst, o Mensch, hast du allein.

 

 

Danket der Kunst

 

 

Ja danket ihrs, daß sie das düstre Bild

 

Der Wahrheit in das heitre Reich der Kunst

 

Hinüberspielt, die Täuschung, die sie schafft,

 

Aufrichtig selbst zerstört und ihren Schein

 

Der Wahrheit nicht betrüglich unterschiebt,

 

Ernst ist das Leben, heiter ist die Kunst.

 

 

Johann Christoph Friederich Schiller

 

 

 

 

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22. September 2013 7 22 /09 /September /2013 17:39

 

http://abenteuer-literatur.de/

 

 

 

Lyrik pur bei ...

 

           Abenteuer - Literatur

 

 

Neben den umfangreichen Texten der Autoren

 

findet man bei "Abenteuer - Literatur" Reportagen,

 

Berichte und Interviews, sowie Informationen

 

aus der Welt der Literatur.

 

 

Quelle / Originaltext: Abenteuer - Literatur

 

http://abenteuer-literatur.de/

 

 

 

 

 

Ich bedanke mich ganz herzlich bei Joachim Laß

 

für seine freundliche Unterstützung.

 

 

           Susanne Ulrike Maria Albrecht

 

 

http://www.abenteuer-literatur.de/index.php?page=1149

 

 

 

 

 

Friedrich von Schiller

 

Alle Kunst ist der Freude gewidmet.

 

Johann Christoph Friederich Schiller

 

 

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21. September 2013 6 21 /09 /September /2013 19:04

 

http://www.irenesbookoasis.com/

 

 

 

Irene's Book Oasis

 

 

Treffpunkt deutschsprachiger und

 

englischsprachiger Autoren.

 

Eine wirkliche Oase für alle die das

 

Schreiben und Bücher lieben.

 

http://www.irenesbookoasis.com/

 

Hier findet man Autorenportraits,

 

Interviews, Neuerscheinungen und

 

vieles mehr.

 

 

 

Irene's Book Oasis - eine echte internationale

 

Webpräsenz für Literatur und Kultur.

 

http://www.irenesbookoasis.com/

 

 

 

Es ist mir eine Freude und Ehre, bei

 

Irene's Book Oasis dabei sein zu dürfen.

 

http://www.irenesbookoasis.com/susanne-ulrike-maria-albrecht.html

 

 

 

Vielen lieben Dank an Irene und herzliche Grüße nach Wien.

 

               Susanne Ulrike Maria Albrecht

 

 

 

 

 

 

 

Friedrich von Schiller

 

Die Sprache ist ein Spiegel einer Nation; wenn

 

wir in diesen Spiegel schauen, so kommt uns ein

 

großes, treffliches Bild von uns selbst daraus entgegen.

 

Johann Christoph Friederich Schiller

 

 

 

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