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1. Juni 2017 4 01 /06 /Juni /2017 18:51
Und manchmal trifft man einen Menschen ...

Ich bin ein Reiter,

stürmend durch die Zeit!

Durch die Wolken führt mein Ritt -

Mein Pferd greift aus!

Voran! Voran!

Wolfgang Borchert

 

Und manchmal trifft man einen Menschen ...

Ich möchte Leuchtturm sein

in Nacht und Wind - 

Für Dorsch und Stint - 

Für jedes Boot - 

Und bin doch selbst

ein Schiff in Not!

 

Wolfgang Borchert

 

Und manchmal trifft man einen Menschen ...

Versuch es

Stell dich mitten in den Regen,

glaub an seinen Tropfensegen

spinn dich in das Rauschen ein

und versuche gut zu sein!

 

Wolfgang Borchert

 

Und manchmal trifft man einen Menschen ...

Aber diesen tollkühnen sinnlosen Mut zu einem Buch müssen wir haben! Wir wollen unsere Not notieren, mit zitternden Händen vielleicht, wir wollen sie in Stein, Tinte oder Noten vor uns hinstellen, in unerhörten Farben, in einmaliger Perspektive, addiert, zusammengezählt und angehäuft, und das gibt dann ein Buch von zweihundert Seiten.

Wolfgang Borchert

Und manchmal trifft man einen Menschen ...

Und manchmal trifft man einen Menschen ...

Wolfgang Borchert

Und manchmal trifft man einen Menschen ...
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Published by Susanne Ulrike Maria Albrecht
1. Juni 2017 4 01 /06 /Juni /2017 18:10
Mein treuer Hirte
Mein treuer Hirte
Mein treuer Hirte
Mein treuer Hirte
Mein treuer Hirte
Mein treuer Hirte
Mein treuer Hirte
Mein treuer Hirte
Mein treuer Hirte
Mein treuer Hirte
Mein treuer Hirte
Mein treuer Hirte
Mein treuer Hirte
Mein treuer Hirte
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Published by Susanne Ulrike Maria Albrecht
30. Mai 2017 2 30 /05 /Mai /2017 18:43
Entdecken Sie die Anderwelt

"Über die Brücke!" war es, was da klang im Dämmerlicht. Und das Echo der flehentlichen Bitte "Ich möchte es halt gar zu gern!" nur als dumpfer Hall auf die gegenüberliegende Seite der Brücke drang.

"Halt! Wer da?" schallt es aus der Dunkelheit. Und in gleicher Weise "Was ist dein Begehren?" gespenstisch ist es anzuhören.

"Über die Brücke! Über die Brücke will ich gehen!" erneut wird die Stimme des Verzweifelten laut.

Entdecken Sie die Anderwelt

"Halt! Nicht weiter!" der unerbittliche Ruf lässt ihn stillstehen, und befiehlt ihm: "Harre aus!"

"Wie lange noch?" Verzagtheit breitet sich aus, und eine dunkle Ahnung steigt in ihm auf. Dann die niederschmetternde Antwort: "Begehre nicht auf!"

Die Nebelglocke lichtet sich, ein Silberstreif am Horizont ihm Anlass zur Hoffnung gibt. Kräftig im Ton spricht er es in die Düsternis: "Meine Bekanntschaft mit dir, währt schon lange. Ich fürchte dich nicht! - Der Dämmerschein lässt mich auf die andere Seite der Brücke schauen!" verkündet er triumphierend. "Dass du es nur weißt! Ich gebe nicht auf!"

Entdecken Sie die Anderwelt

Da klingts aus der Finsternis her wie ein schriller Schrei. Und weithin hörbar die Forderung zu ihm dringt: "Du schuldest mir noch tausend! Bring sie mir, dann kannst auch du hinüber auf die andere Seite gehen! Dann bist du frei!"

"Wieviel sollen es noch sein? Hab ich dir nicht schon genug gebracht, um endgültig diese Brücke zu überschreiten? Einmal muss es vorbei sein!" von seinem Wunsche beseelt, ist er zu allem bereit. All sein Sinnen und Trachten, ist darauf gerichtet frei zu sein. Und wieder hört er: "Harre aus!" und durch sein Bitten nicht gerührt: "Dein Begehren ist mir so vertraut wie das Atmen der Erde. Ich halte hier die Wacht!" sein Gegenüber ihm unnachgiebig erwidert. "Ich lasse dich nicht hinüber!"

Entdecken Sie die Anderwelt

"Über die Brücke!" sein Ton schwillt an. Der Wind säuselt in den Blättern, am düsteren Ort. "Über die Brücke will ich gehen, dunkler Gefährte, Freund der Nacht! Abermals erhebe ich meine Stimme unter der jahrhunderteschweren Last. Ich bitte dich, gib den Weg frei! Lass auch mich über die Brücke gehen! Dort drüben herrscht tiefer Frieden! Bald, sehr bald, will auch ich ruhen!"

"Geh weg von hier!" schallt es von der anderen Seite herüber. "Und tu es, ich rate dir gut!"

"Finsterer Geselle, willst du mir drohen? Was hab ich noch zu befürchten? Ich bin bereits tot!"

"Die Unsterblichkeit! Die Unsterblichkeit, fürchtest du, das weiß ich wohl!" 

Entdecken Sie die Anderwelt

Ein Sturm bricht los, die Erde bebt, der Regen peitscht die Bäume, und der Fluss über seine Ufer tritt. Der Hieb hat gesessen. Ihm ist so, als spüre er noch einmal das Beil, durch das er seinerzeit den Tod fand. Als Seelensammler er seit dieser Zeit im Zwischenreich weilt. "Hier währt eine Stunde so lange, wie im Diesseits ein ganzes Jahrhundert. Ins Schattenreich will ich gehen! Jenseits der Brücke finde ich Ruh!"

Entdecken Sie die Anderwelt

"Kein Weg führt an mir vorbei! Ich halte hier die Wacht!" Erneut hallt es durch die Finsternis: "Bring mir noch tausend, rein und leicht wie der Schnee im Wind sollen sie sein! Dann wirst auch du hinüber auf die andere Seite gehen und ewig ruhen!"

"So muss ich weiter in einem Reich zwischen zwei anderen Reichen wandern und Seelen sammeln. Noch genau tausend an der Zahl, rein und leicht wie der Schnee im Wind sollen sie sein. Dann bin ich frei! Und jenseits der Brücke will ich ewiglich ruhen! Jahrhunderte im Zwischenreich, Leben und Tod liegen dicht beieinander und dazwischen ist Ewigkeit!"

Copyright  Susanne Ulrike Maria Albrecht

Entdecken Sie die Anderwelt

#projekttxt

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Published by Susanne Ulrike Maria Albrecht
30. Mai 2017 2 30 /05 /Mai /2017 10:09
Dichtkunst
Dichtkunst
Dichtkunst
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Published by Susanne Ulrike Maria Albrecht
30. Mai 2017 2 30 /05 /Mai /2017 09:20
Märchen heute
Märchen heute
Märchen heute
Märchen heute
Märchen heute
Märchen heute
Märchen heute
Märchen heute
Märchen heute
Märchen heute
Märchen heute

Heinrich Dick

Vorsitzender der Jury, Leiter des Projekts und Gründer des Wettbewerbs

Der Schriftsteller Heinrich (Gennady) Dick wurde am 22. Februar 1955 als sogenannter "Russlanddeutscher" in Leninpol geboren. Nach seinem Schulabschluss widmete er sich dem Jura-Studium, das er 1979 erfolgreich abschloss. Er arbeitete fünfzehn Jahre als Rechtsanwalt. Seine Leidenschaft aber gehörte dem Schreiben, wie man an den hohen Ehrungen, die ihm zuteil wurden erkennen kann. In Russland und der ehemaligen Sowjetunion wurde Heinrich Dick mit allerhöchsten Preisen ausgezeichnet.

Die "Goldene Feder Russland", der "Griboedow Preis", die Ehrenurkunde von der staatlichen Duma Russland und die Russlandverdienstauszeichnung "Für große kulturelle Leistung".

Im Jahre 1993 zog es ihn in die Heimat seiner Vorfahren und er übersiedelte nach Deutschland.

(Quelle / Originaltext: Seemann Publishing)

Märchen heute
Märchen heute
Märchen heute
Märchen heute
Märchen heute
Märchen heute
Märchen heute
Märchen heute
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Published by Susanne Ulrike Maria Albrecht
29. Mai 2017 1 29 /05 /Mai /2017 17:41
Der Traum wird Welt

Die Welt wird Traum, der Traum wird Welt, und was man geglaubt, es sei geschehn, kann man von weitem erst kommen sehn.

Der Traum wird Welt

Frei soll die Phantasie erst schalten, nach ihrem Gefallen die Fäden verweben, hier manches verschleiern, dort manches entfalten, und endlich in magischen Dunst verschweben.

Der Traum wird Welt

Es ist, als hätt ich vorhin geträumt, oder ich wäre in eine andere Welt hinübergeschlummert.

Novalis

Georg Philipp Friedrich Leopold Freiherr von Hardenberg

Der Traum wird Welt
Der Traum wird Welt
Der Traum wird Welt
Der Traum wird Welt
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Published by Susanne Ulrike Maria Albrecht
29. Mai 2017 1 29 /05 /Mai /2017 14:45
Herr Amsel
Herr Amsel
Herr Amsel
Herr Amsel
Herr Amsel
Herr Amsel
Herr Amsel
Herr Amsel
Herr Amsel
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Published by Susanne Ulrike Maria Albrecht
29. Mai 2017 1 29 /05 /Mai /2017 13:22
Susanne Ulrike Maria Albrecht

An einem Freitag, dem Venustag, zur dreizehnten Stunde im Windmond November, erblickte ich im Marsjahr 1967 das Licht der Welt. Mein Sternbild ist der Skorpion mit Aszendent Steinbock.

Schon früh entwickelte ich eine Affinität für das geschriebene und das gesprochene Wort.

Als ich mit fünf Jahren eingeschult wurde, konnte ich bereits lesen und schreiben. Was ich meiner Mutter zu verdanken habe.

Nach meiner Schulzeit trat ich eine Ausbildung zur Gestalterin für visuelles Marketing an, die ich erfolgreich abgeschlossen habe.

In meiner Freizeit absolvierte ich eine private Schauspielausbildung.

Seit 2005 schreibe ich offiziell. Viele meiner Werke wurden in Literaturzeitschriften und auch in Anthologien publiziert sowie im World Wide Web. 

Mein Lyrikband "Weiße Hochzeit", der 2010 erschien, wurde vom Diskurs Verlag in Dresden herausgegeben. 2013 erschien mein Kriminalroman "Verdächtige und andere Katastrophen". Mein Thriller "Chaoten, Mörder, Luder" wurde 2015 publiziert. Ich bin zudem bei verschiedenen Literaturwettbewerben ausgezeichnet worden. 2016 erschien mein Gedichtband "Sonnenstand", meine Kurzgeschichten "Ein Schicksal ... wie es im Buche steht", "Weihnachtswunder" und die Fabel-Groteske "Hinter den sieben Bergen".

Beim vierten internationalen Wettbewerb "Märchen heute" 2016 belegte ich den ersten Platz.

Mein nächstes Buch kommt bestimmt: "Graureiher Ferdinand und seine Freunde - Ein Märchen für Kinder".

Ich habe einen tiefen Glauben und ein Herz für Tiere. Loyalität und gute Umgangsformen sind mir sehr wichtig. Ich liebe körperliche Ertüchtigung und ich bin Vegetarier.

Als freiberufliche Autorin verfasse ich Kurzgeschichten, Gedichte, Zitate, Romane, Texte jeglicher Couleur. Wobei ich persönlich die Lyrik bevorzuge. Ich favorisiere die Poesie, weil ich damit den momentanen Zustand der Seele im Wort festhalten kann.

Johann Christoph Friederich Schiller ist mein Bruder im Geiste.

Mein Lieblingsbuch ist "Himmelsvolk - Ein Buch von Blumen, Tieren und Gott" von Waldemar Bonsels.

Da ich ein ausgesprochener Tierfeund bin und die Amsel und der Graureiher meine Lieblingsvögel sind, handelt mein nächstes Buch von diesen wunderbaren Tieren.

Weil "Himmelsvolk - Ein Buch von Blumen, Tieren und Gott" viele Gedichte beinhaltet möchte ich mich sehr gerne mit einem Zitat aus Waldemar Bonsels Meisterwerk verabschieden: "Du Lob des Lichts in mir, du Leuchten, das ich bin!"

Susanne Ulrike Maria Albrecht

Susanne Ulrike Maria Albrecht

Die Fabel-Groteske "Hinter den sieben Bergen" ist nach wie vor mein persönlicher Favorit.

Susanne Ulrike Maria Albrecht

Eine sehr bedeutende Auszeichnung. Darüber freue ich mich von ganzem Herzen.

Susanne Ulrike Maria Albrecht

Susanne Ulrike Maria Albrecht
Susanne Ulrike Maria Albrecht
Susanne Ulrike Maria Albrecht
Susanne Ulrike Maria Albrecht
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Published by Susanne Ulrike Maria Albrecht
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27. Mai 2017 6 27 /05 /Mai /2017 18:33
Martin Luther  -  Bildnis von Lucas Cranach der Ältere

Martin Luther - Bildnis von Lucas Cranach der Ältere

Die beste Zeit im Jahr ist mein,

da singen alle Vögelein.

Himmel und Erde ist der voll,

viel gut Gesang der lautet wohl.

Martin Luther

Viel gut Gesang
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Published by Susanne Ulrike Maria Albrecht
27. Mai 2017 6 27 /05 /Mai /2017 11:20
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Die Rheinpfalz, 21. Dezember 2016

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Die Rheinpfalz, 30. Dezember 2016

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