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Roger Willemsen

Bestimmten Verhältnissen dem Leben gegenüber ist Radikalität das einzig Vernünftige, was Humanität noch rettet.

Roger Willemsen

Es ist eine andere Welt, in der man zwischen "Freiheit" und "Freizeit" nicht unterscheiden kann, "Gesellschaft" sagt und "Zielgruppe" meint, von einem "Konzept" spricht und nicht einmal eine "Idee" besitzt, von einer "Idee" spricht und nicht einmal einen Einfall hat.

Roger Willemsen

Soziale Fragen löst man, indem man asozialen Fragern den Lebensraum entzieht.

Roger Willemsen

Am meisten Zukunft haben Menschen ohne Vergangenheit.

Roger Willemsen

Liebeskummer ist ein stärkeres Gefühl als die Liebe selbst.

Roger Willemsen

Das Volk hängt an seinen Helden nicht mehr als an seinen Schurken.

Roger Willemsen

Die Intellektuellen begreifen, dass ihre wahre Heimat die innere Emigration ist.

Roger Willemsen

Manche Prominente merken erst, dass sie eine Meinung haben, wenn sie gedruckt wird.

Roger Willemsen

Viele, die sich auf den Weg der Selbstfindung machen, sind ängstlich, sie könnten ankommen.

Roger Willemsen

Weltstars funktionieren als Bilder, als Menschen floppen sie meist.

Roger Willemsen

Vermutlich werden alle Menschen tierlieb geboren, nur übertragen sie diese Liebe irgendwann auf das Fernsehen.

Roger Willemsen

Der Showmaster ist ein trauriger Clown, der der Quintessenz dessen, was die Öffentlichkeit als gute Laune kennt, einen persönlichen Ausdruck geben muss und Gefahr läuft, sich selbst dabei abhanden zu kommen.

Roger Willemsen

Wenn dereinst die Kulturgeschichte dieser Jahrhundertwende verfasst wird, dann muss ein futuristischer Dialektiker der alten Schule auftreten und sagen, die Menschheit habe sich zur Abschaffung des Menschen eben jenes Mediums bedient, das einmal zur Selbstreflexion des Menschlichen angetreten sei: des Fernsehens.

Roger Willemsen

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Die Enden der Welt

Emotionale Weitsicht

Roger Willemsen

Sie war eine Weitsichtige: Was noch fern war oder schon wieder verabschiedet, das sah sie scharf. Was aber nah war, was sie unmittelbar umgab, das konnte sie nicht genau erkennen und hüllte es deshalb in Stereotype. Ihre Rhetorik war leidenschaftlich in der Erwartung und im Abschied, also bei den Dingen, die noch nicht sind, und bei jenen, die nicht mehr waren. Was tun mit uns? Zunächst reisten wir aufeinander zu, um die Nähe, die wir in der Ferne empfunden hatten, mit körperlicher Gegenwart zu beleben, aber allmählich wuchs der Verdacht, dass wir am Ende einen Platz leer finden würden. Ja, wir reisten voller Verlangen, doch verlegen, weil jetzt ein Körper saß, wo ein Phantom gewesen war. (...) Von außen waren wir ein Paar, von innen ein Arrangement.

Roger Willemsen

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Published by Susanne Ulrike Maria Albrecht

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  • : Beim vierten internationalen Wettbewerb Märchen heute 2016 belegte die Autorin Susanne Ulrike Maria Albrecht den ersten Platz
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